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Aprilia dominiert den Renntag in Malaysia

Tuesday, 10 June 2014 07:30 GMT

Doppelsieg für Melandri, Guintoli zweimal Zweiter

Das erste Rennen der eni FIM Superbike-Weltmeisterschaft in Sepang bekam die Handschrift von Aprilia. Der Doppelsieg von Marco Melandri und die beiden zweiten Plätze von Guintoli bestätigten die gute Form, welche die RSV4 schon vom ersten Training an gezeigt hatten. Auch das Satelliten-Motorrad, von Toni Elias gefahren, bewies wie gut die malaysische Strecke der Aprilia liegt.

Im ersten Rennen zogen die beiden RSV4 von Marco Melandri und Sylvayin Guintoli ab der ersten Runde weg. Es war der Fahrer aus Ravenna der gleich davonzog und eine Lücke aufmachte, nachdem es in den ersten Kurven ein paar Stürze gab. Als er ihn dann eingefangen hatte, konnte Marco Melandri Guintoli in der zehnten Runde überholen und die Führung bis ins Ziel halten.

Wegen einer roten Flagge im zweiten Rennen wurde dies neu gestartet, auf 10 Runden gekürzt und mit der Startaufstellung der Positionen, welche die Fahrer beim Abbruch hatten. Deshalb standen die drei RSV4 Maschinen auch in der ersten Reihe. Sylvain Guintoli übernahm die Führung während Marco Melandri sich auf die Jagd nach seinem Teamkollegen machte.

In der letzten Runde gab es zwischen den beiden Aprilia Fahrern einige Überholmanöver mit Marco Melandri als Sieger, der den Versuch von Sylvain es in der letzten Kurve noch abzuwehren nutzte und die Ziellinie als erster überfuhr.

Damit steht Melandri jetzt in der Gesamtwertung auf dem fünften Platz, wobei Guintoli nur dreizehn Punkte hinter dem Führenden , Tom Sykes liegt. Aprilia verkürzte den Rückstand in der Herstellerwertung in der sie nun auf dem zweiten Platz stehen, vier Punkte hinter der Spitze.
 

Marco Melandri: „Ein Doppelsieg war genau das, was wir benötigten! Auch wenn es schwierig war, aber wir gaben nie auf. Wir arbeiteten und kämpften. Ich hatte hier mit meiner RSV4 immer ein gutes Gefühl. Die Bedingungen im ersten Rennen waren schwierig, aber ich konnte auf Sylvain aufholen. Nachdem ich ihn überholt hatte konnte ich meinen eigenen Speed fahren. Ich wusste ich kann in den Bremszonen gut verteidigen und ich war in der Lage es bis zum Ende des Rennens zu halten. Das zweite Rennen war einiges schwieriger, denn hier musste ich auch noch gegen die Kawasakis kämpfen, bevor ich Sylvain eingeholt hatte. In der letzten Runde dachte ich mir das musst Du versuchen. Ich musste bis zur Ziellinie 100% geben. Trotzdem, allen Fahrern gehört Anerkennung, denn bei solchen Bedingungen zu fahren ist nicht einfach. Ich möchte diese Siege Manu und allen im Team widmen. Wir sehen uns in Misano!“
 

Sylvain Guintoli: „Im ersten Rennen dachte ich, ich hätte eine gute Strategie, aber leider kam am Ende Marco mit einem echt guten Speed. Er konnte mich schlagen, denn er trieb mich in ein paar Fehler. Ich denke im zweiten Rennen war ich besser, ich versuchte gleich wegzuziehen aber zum Schluss hatte Marco wieder ein kleines bisschen mehr drin. Ich versuchte zurückzuschlagen und ich glaube das war pure Entertainment bis zur letzten Runde! Wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt und haben gezeigt, dass Aprilia zurück an der Spitze ist. Jetzt benötigen wir etwas Ruhe nach diesem anstrengenden Wochenende.“